Auflösung früherer Ansparabschreibungen — und die Gewinngrenze für den Investitionsabzugsbetrag

Bei Ermit­tlung der für einen Investi­tion­s­abzugs­be­trag maßgeben­den Gewin­ngren­ze ist die gewin­nwirk­same Auflö­sung früher­er Ansparab­schrei­bun­gen einzubeziehen.

Auflösung früherer Ansparabschreibungen — und die Gewinngrenze für den Investitionsabzugsbetrag

Mit Urteil vom 15.04.20151 hat der Bun­des­fi­nanzhof entsch­ieden, dass die gewin­nwirk­same Auflö­sung früher­er Ansparab­schrei­bun­gen auch für die Ermit­tlung der Gewin­ngren­ze nach § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Buchst. c EStG i.d.F. des UntStRe­fG in die Gewin­ner­mit­tlung einzubeziehen ist.

Dieser Entschei­dung des VIII. Sen­ats des Bun­des­fi­nanzhof schließt sich nun­mehr auch der X. Sen­at des Bun­des­fi­nanzhofs an und ver­sagte damit dem kla­gen­den Unternehmer den begehrten Investi­tion­s­abzugs­be­trag nach § 7g Abs. 1 EStG i.d.F. des UntStRe­fG.

Bun­des­fi­nanzhof, Urteil vom 27. Jan­u­ar 2016 — X R 2/14

  1. BFH, Urteil vom 15.04.2015 — VIII R 29/13, BFHE 250, 51, BSt­Bl II 2015, 832 []