Ergän­zungs­bi­lanz bei einer KGaA

Leis­tet ein per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter einer KGaA bei Über­nah­me der Betei­li­gung neben der Son­de­r­ein­la­ge ein Auf­geld, ist die KGaA nicht nach § 24 Abs. 2 UmwStG a.F. berech­tigt, die bereits vor­han­de­nen Wirt­schafts­gü­ter mit den Buch­wer­ten oder mit einem höhe­ren Wert anzu­set­zen.

Ergän­zungs­bi­lanz bei einer KGaA

Weder die Zah­lung eines Auf­gel­des im Rah­men der Über­nah­me einer Betei­li­gung als per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter einer KGaA noch der Erwerb und die Ein­zie­hung eige­ner Kom­man­ditak­ti­en durch die KGaA füh­ren zum Ansatz zusätz­li­cher, in einer Ergän­zungs­bi­lanz aus­zu­wei­sen­der Anschaf­fungs­kos­ten des per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters.

Der­ar­ti­ge Umstruk­tu­rie­rungs­vor­gän­ge füh­ren mit­hin nicht zum Ansatz nach­träg­li­cher und in einer Ergän­zungs­bi­lanz aus­zu­wei­sen­der Anschaf­fungs­kos­ten.

Im Inter­es­se einer zutref­fen­den Besteue­rung des ein­zel­nen Mit­un­ter­neh­mers i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG sind Ergän­zungs­bi­lan­zen zu bil­den, wenn es einer Kor­rek­tur der sich aus der Gesamt­hand­s­bi­lanz erge­ben­den Wert­an­sät­ze für die Wirt­schafts­gü­ter des Gesell­schafts­ver­mö­gens und damit des Werts der Betei­li­gung eines Mit­un­ter­neh­mers bedarf [1]. Ins­be­son­de­re ist eine Ergän­zungs­bi­lanz bei einem ent­gelt­li­chen Erwerb eines Gesell­schafts­an­teils erfor­der­lich, um das Kapi­tal­kon­to des Ver­äu­ße­rers in der Gesell­schafts­bi­lanz auf den Anschaf­fungs­preis zu berich­ti­gen. Da der Erwer­ber eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils die bestehen­den Ver­mö­gens­rech­te aus der Betei­li­gung und damit auch das Kapi­tal­kon­to sei­nes Vor­gän­gers über­nimmt, erfor­dert der bilan­zi­el­le Aus­weis des Anschaf­fungs­prei­ses des Erwer­bers für sei­nen Anteil an der Per­so­nen­ge­sell­schaft, dass in einer für ihn auf­zu­stel­len­den Ergän­zungs­rech­nung (Ergän­zungs­bi­lanz) das Kapi­tal­kon­to des Ver­äu­ße­rers in der Gesell­schafts­bi­lanz auf den Anschaf­fungs­preis berich­tigt wird [2]. Einer sol­chen Berich­ti­gung bedarf es auch, wenn ein wei­te­rer Gesell­schaf­ter in eine bereits bestehen­de Gesell­schaft gegen eine Ein­la­ge in das Gesell­schafts­ver­mö­gen ein­tritt und die sich dar­aus erge­ben­den Anschaf­fungs­kos­ten bilan­zi­ell nicht voll­stän­dig in des­sen Kapi­tal­kon­to aus­ge­wie­sen wer­den [3]. Bezugs­grö­ßen sind einer­seits das antei­li­ge Eigen­ka­pi­tal an der Mit­un­ter­neh­mer­schaft und ande­rer­seits die Anschaf­fungs­kos­ten bzw. der Wert der in die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ein­ge­brach­ten Wirt­schafts­gü­ter [4]. Die auf den Gesell­schaf­ter ent­fal­len­den Buch­wer­te der Wirt­schafts­gü­ter des Gesell­schafts­ver­mö­gens wer­den ent­spre­chend in der Ergän­zungs­bi­lanz durch Kor­rek­tu­ren her­auf- oder her­ab­ge­setzt, die in der Fol­ge ent­spre­chend dem Ver­brauch der Wirt­schafts­gü­ter gewinn­min­dernd oder gewinn­er­hö­hend auf­ge­löst wer­den [5].

Die per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter einer KGaA sind zwar ‑anders als die per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter einer KG- im Gesetz nicht als Mit­un­ter­neh­mer bezeich­net. Sie sind aber nach der BFH-Recht­spre­chung „wie Mit­un­ter­neh­mer zu behan­deln“ [6]. Ob vor die­sem Hin­ter­grund auch die Grund­sät­ze zur Erstel­lung von Ergän­zungs­bi­lan­zen auf die per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter einer KGaA zu erstre­cken sind, wird unter­schied­lich beur­teilt [7]. Die Fra­ge bedarf im Streit­fall jedoch kei­ner Ent­schei­dung.

Denn auch, wenn man den Gewinn­an­teil des per­sön­lich haf­ten­den­den Gesell­schaf­ters einer KGaA unter Berück­sich­ti­gung ergän­zen­der Bilan­z­an­sät­ze ermit­telt, sind im Streit­fall weder die Zah­lung eines Auf­gel­des durch die per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin im Rah­men der Über­nah­me der Betei­li­gung als per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin noch der Erwerb und die Ein­zie­hung der Kom­man­ditak­ti­en durch die KGaA mit dem Ansatz zusätz­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten sowie ent­spre­chen­der AfA ver­bun­den.

Bei Ein­tritt eines per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters in eine KGaA sind die auf die Wirt­schafts­gü­ter der KGaA ent­fal­len­den stil­len Reser­ven nicht gemäß § 24 Abs. 2 des Umwand­lungs­steu­er­ge­set­zes in der im Streit­fall anwend­ba­ren Fas­sung des Geset­zes zur Fort­ent­wick­lung des Unter­neh­mens­steu­er­rechts (Unter­neh­mens­steu­er­fort­ent­wick­lungs­ge­setz ‑Unt­StFG-) vom 20.12 2001 [8] ‑UmwStG a.F.- auf­zu­de­cken. Tritt ein wei­te­rer Gesell­schaf­ter in eine bestehen­de Per­so­nen­ge­sell­schaft ein, kann die Gesell­schaft aus die­sem Anlass gemäß § 24 Abs. 2 UmwStG a.F. die (bereits vor­han­de­nen) Wirt­schafts­gü­ter mit den Buch­wer­ten oder mit einem höhe­ren Wert ‑höchs­tens mit dem Teil­wert- anset­zen und damit die stil­len Reser­ven auf­lö­sen. Die Auf­nah­me eines wei­te­ren Gesell­schaf­ters in eine bereits bestehen­de Per­so­nen­ge­sell­schaft steht der Neu­grün­dung einer wei­te­ren, die bis­he­ri­gen und den zusätz­li­chen Gesell­schaf­ter umfas­sen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft und der ‑vom Wort­laut des § 24 Abs. 1 UmwStG a.F. erfass­ten- Über­tra­gung des Gesell­schafts­ver­mö­gens der bis­he­ri­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft auf die­se neue Per­so­nen­ge­sell­schaft gleich [9]. Bei einem Buch­wert­an­satz in der Gesamt­hand­s­bi­lanz kann für den Gesell­schaf­ter, der eine Bar­ein­la­ge leis­tet, eine posi­ti­ve ‑in der Fol­ge kor­re­spon­die­rend zur Ver­än­de­rung der ent­spre­chen­den Bilanz­pos­ten in der Gesell­schafts­bi­lanz gewinn­wirk­sam auf­zu­lö­sen­de- Ergän­zungs­bi­lanz erstellt wer­den, um die von ihm geleis­te­ten Anschaf­fungs­kos­ten der Betei­li­gung wert­ge­recht abzu­bil­den [10].

Die­se Grund­sät­ze sind im Fall des Ein­tritts eines per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters in eine KGaA jedoch nicht anwend­bar. Die antei­li­ge Auf­de­ckung der auf die Wirt­schafts­gü­ter der KGaA ent­fal­len­den stil­len Reser­ven in einer Ergän­zungs­bi­lanz des per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters bedeu­te­te, nicht nur den per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter, son­dern auch die Betei­li­gung der Kom­man­ditak­tio­nä­re ‑als ein­brin­gen­de Mit­un­ter­neh­mer i.S. des § 24 Abs. 1 UmwStG a.F.- einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung gleich­zu­stel­len und damit die KGaA ‑ent­ge­gen der ins­be­son­de­re in § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG und § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zum Aus­druck gebrach­ten gesetz­ge­be­ri­schen Grund­ent­schei­dung- ins­ge­samt als Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S. des § 24 Abs. 1 UmwStG a.F. zu behan­deln [11].

Ein Anlass für die Bil­dung einer Ergän­zungs­bi­lanz ergibt sich fer­ner im Ein­klang mit der Ansicht der per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­te­rin nicht dar­aus, dass sie im Zusam­men­hang mit dem Ein­tritt als per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin in die KGaA ein Auf­geld geleis­tet hat. Uner­heb­lich ist hier­bei, ob ein sol­ches Auf­geld ‑buch­hal­te­risch getrennt von der Son­de­r­ein­la­ge i.S. des § 281 Abs. 2 AktG- als Teil des Kapi­tal­kon­tos des per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters zu erfas­sen ist (Vari­an­te 1) [12], oder ob es (Vari­an­te 2) ‑wie im Streit­fall gesche­hen- als Kapi­tal­rück­la­ge i.S. des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB behan­delt wer­den darf [13].

Wäh­rend es bei einer Erfas­sung des Auf­gel­des im Rah­men des Kapi­tal­kon­tos (Vari­an­te 1) schon von vorn­her­ein an einem Aus­ein­an­der­fal­len des auf den per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter ent­fal­len­den Eigen­ka­pi­tals der KGaA einer­seits und des­sen Anschaf­fungs­kos­ten ande­rer­seits fehlt, ent­fällt die Kapi­tal­rück­la­ge im Rah­men der Vari­an­te 2 (auch) auf die Kom­man­ditak­tio­nä­re. Wird ‑wie im Streit­fall- kei­ne Son­der­re­ge­lung getrof­fen und die Kapi­tal­rück­la­ge im Fal­le der Auf­lö­sung der KGaA nach dem Anteil am Gesamt­ka­pi­tal, d.h. antei­lig auf den per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter und die Kom­man­ditak­tio­nä­re ver­teilt, steht dem per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter zwar allen­falls der sich aus dem Ver­hält­nis der Nomi­nal­wer­te des Grund­ka­pi­tals und der Son­de­r­ein­la­ge erge­ben­de Anteil zu [14]. Gleich­wohl ist auch in die­ser Sach­ver­halts­kon­stel­la­ti­on ein Ergän­zungs­bi­lanz­aus­weis in Höhe der auf die Kom­man­ditak­tio­nä­re ent­fal­len­den Kapi­tal­rück­la­ge aus­ge­schlos­sen, da hier­durch ein über­höh­tes, d.h. nicht auf­ge­brach­tes Eigen­ka­pi­tal der KGaA aus­ge­wie­sen wür­de.

Hin­zu tritt im Streit­fall der Umstand, dass die per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin neben ihrer Stel­lung als per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin auch als (allei­ni­ge) Kom­man­ditak­tio­nä­rin an der KGaA betei­ligt war. Die auf die per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin als Kom­man­ditak­tio­nä­rin ent­fal­len­de Zufüh­rung zur Kapi­tal­rück­la­ge hat ‑unge­ach­tet der äuße­ren Gestal­tung als Auf­geld zur Son­de­r­ein­la­ge als per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin- ihre Ver­an­las­sung in der Gesell­schaf­ter­stel­lung der per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­te­rin als Kom­man­ditak­tio­nä­rin [15]. Dem­entspre­chend ent­fal­len die Auf­wen­dun­gen der per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­te­rin [16] im vor­be­zeich­ne­ten Umfang auf die von ihr gehal­te­nen Kom­man­ditak­ti­en; einer Kor­rek­tur des auf die per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin als per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin ent­fal­len­den Teils des Eigen­ka­pi­tals durch eine Ergän­zungs­bi­lanz bedarf es mit­hin nicht [17].

Schließ­lich lässt sich auch aus der zwei­ten Stu­fe der Umstruk­tu­rie­rung (Kauf eige­ner Akti­en zur Ein­zie­hung durch die KGaA unter Auf­lö­sung der Kapi­tal­rück­la­ge) kei­ne Recht­fer­ti­gung für die Bil­dung einer Ergän­zungs­bi­lanz ablei­ten.

Wer­den ‑wie im Streit­fall- eige­ne Akti­en, auf die der Aus­ga­be­be­trag voll geleis­tet ist, ent­gelt­lich zur Ein­zie­hung erwor­ben, brau­chen nach § 237 Abs. 3 Nr. 2 AktG die Vor­schrif­ten über die ordent­li­che Kapi­tal­her­ab­set­zung nicht befolgt wer­den, wenn die Akti­en zu Las­ten des Bilanz­ge­winns oder einer ande­ren Gewinn­rück­la­ge, soweit sie zu die­sem Zweck ver­wandt wer­den kön­nen, ein­ge­zo­gen wer­den (ver­ein­fach­tes Ein­zie­hungs­ver­fah­ren). Gemäß § 272 Abs. 1 Satz 4 HGB in der im Streit­fall anwend­ba­ren Fas­sung des Geset­zes zur Kon­trol­le und Trans­pa­renz im Unter­neh­mens­be­reich (Kon­TraG) vom 27.04.1998 [18] ‑HGB a.F.- ist der Nenn­be­trag zur Ein­zie­hung erwor­be­ner Akti­en in der Bilanz der Kapi­tal­ge­sell­schaft offen von dem Pos­ten „Gezeich­ne­tes Kapi­tal“ als Kapi­tal­rück­zah­lung abzu­set­zen. Der Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Nenn­be­trag und dem Kauf­preis ist mit den ande­ren Gewinn­rück­la­gen zu ver­rech­nen (§ 272 Abs. 1 Satz 6 HGB a.F.).

Für Zwe­cke der steu­er­li­chen Gewinn­ermitt­lung kann dahin­ste­hen, ob ‑über den Wort­laut von § 237 Abs. 3 Nr. 2 AktG und § 272 Abs. 1 Satz 6 HGB a.F. hin­aus­ge­hend- die Ein­zie­hung eige­ner Akti­en im ver­ein­fach­ten Ein­zie­hungs­ver­fah­ren zu Las­ten der Kapi­tal­rück­la­ge zuläs­sig ist [19]. Denn bei der durch die Ein­zie­hung erge­ben­den Min­de­rung des Eigen­ka­pi­tals han­delt es sich um eine durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lass­te Ver­mö­gens­än­de­rung [20], die sich nicht auf den steu­er­li­chen Gewinn aus­wirkt. Es bedarf kei­ner wei­te­ren Erläu­te­rung, dass die­ses Abzugs­ver­bot nicht durch den gegen­läu­fi­gen Ansatz einer Ergän­zungs­bi­lanz ‑und einer hier­auf fußen­den erfolgs­wirk­sa­men Abschrei­bung- unter­lau­fen wer­den darf.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. Sep­tem­ber 2016 – I R 57/​14

  1. BFH, Urtei­le vom 22.10.2015 – IV R 37/​13, BFHE 252, 68; vom 28.09.1995 – IV R 57/​94, BFHE 179, 84, BStBl II 1996, 68[]
  2. BFH, Urtei­le vom 19.02.1981 – IV R 41/​78, BFHE 133, 510, BStBl II 1981, 730; vom 30.03.1993 – VIII R 63/​91, BFHE 171, 213, BStBl II 1993, 706; vom 12.12 1996 – IV R 77/​93, BFHE 183, 379, BStBl II 1998, 180; vgl. auch BFH, Urteil vom 30.04.2003 – I R 102/​01, BFHE 202, 455, BStBl II 2004, 804[]
  3. BFH, Urtei­le vom 25.04.1985 – IV R 83/​83, BFHE 144, 25, BStBl II 1986, 350; vom 25.04.2006 – VIII R 52/​04, BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847[]
  4. BFH, Urtei­le vom 12.07.2012 – IV R 39/​09, BFHE 238, 353, BStBl II 2012, 728; – IV R 12/​11, BFH/​NV 2013, 200[]
  5. BFH, Urteil vom 29.10.1991 – VIII R 148/​85, BFHE 167, 309, BStBl II 1992, 647[]
  6. BFH, Urtei­le vom 04.05.1965 – I 186/​64 U, BFHE 82, 471, BStBl III 1965, 418; in BFHE 140, 465, BStBl II 1984, 381; vom 23.10.1985 – I R 235/​81, BFHE 145, 76, BStBl II 1986, 72; BFH, Urteil vom 21.06.1989 – X R 14/​88, BFHE 157, 382, BStBl II 1989, 881; vgl. auch BFH, Beschluss in BFH/​NV 2013, 589; BFH, Urteil vom 13.04.1994 – II R 57/​90, BFHE 174, 177, BStBl II 1994, 505[]
  7. beja­hend z.B. Drüen in Herrmann/​Heuer/​Raupach, § 9 KStG Rz 27; Witt in Herrmann/​Heuer/​Raupach, § 15 EStG Rz 905; Kempf, Deut­sches Steu­er­recht ‑DStR- 2015, 1905; Hop­pe, Die Besteue­rung der Kom­man­dit­ge­sell­schaft auf Akti­en zwi­schen Tren­nungs- und Trans­pa­renz­prin­zip, 2014, S. 126; Bie­li­nis, Die Besteue­rung der KGaA, 2013, S. 258 f.; Hage­bö­ke, Das „KGaA-Modell“, 2008, S. 232 f.; der­sel­be in Rödder/​Herlinghaus/​Neumann, a.a.O., § 9 Rz 166, 172; derselbe/​Koetz, DStR 2006, 293; Blümich/​Brandl, § 9 KStG Rz 11; Reiß in Kirch­hof, EStG, 15. Aufl., § 15 Rz 407; der­sel­be in Kirchhof/​Söhn/​Mellinghoff, EStG, § 16 Rz D 6; ver­nei­nend dem­ge­gen­über Finanz­ge­richt Mün­chen, Urteil vom 10.07.2003 5 K 2681/​97, Ent­schei­dun­gen der Finanz­ge­rich­te ‑EFG- 2003, 1691; Hes­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 31.05.2016 4 K 1879/​13, EFG 2016, 1517; Gosch/​Märtens, KStG, 3. Aufl., § 9 Rz 15; Mai in Frotscher/​Drüen, KStG/​GewStG/​UmwStG, § 9 KStG Rz 15; Boochs in Lade­mann, Kör­per­schaft­steu­er­ge­setz, § 9 Rz 4; Lühn in Mössner/​Seeger, Kör­per­schaft­steu­er­ge­setz, 2. Aufl., § 9 Rz 145; Koll­russ, FR 2016, 203; der­sel­be, Die Wirt­schafts­prü­fung ‑WPg- 2016, 586; so auch für § 8 Nr. 4 GewStG Roser in Lenski/​Steinberg, a.a.O., § 8 Nr. 4 Rz 10; Schnit­ter in Frotscher/​Drüen, a.a.O., § 8 GewStG Rz 317[]
  8. BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35[]
  9. BFH, Urtei­le vom 10.07.1980 – IV R 136/​77, BFHE 131, 313, BStBl II 1981, 84; vom 23.05.1985 – IV R 210/​83, BFHE 144, 220, BStBl II 1985, 695; vom 08.12 1994 – IV R 82/​92, BFHE 176, 392, BStBl II 1995, 599; vom 06.07.1999 – VIII R 17/​95, BFH/​NV 2000, 34[]
  10. BFH, Urteil in BFHE 214, 40, BStBl II 2006, 847; vgl. auch BFH, Urteil in BFHE 179, 84, BStBl II 1996, 68[]
  11. vgl. Berg, JbFfSt 2002/​2003, 232, 239 f.; Schütz/​Dümischen, DB 2000, 2446, 2450; Rasche in Rödder/​Herlinghaus/​van Lis­haut, UmwStG, 2. Aufl., § 24 Rz 49; anders Fuhr­mann in Widmann/​Mayer, Umwand­lungs­recht, § 24 UmwStG Rz 136; Wid­mann, JbFfSt 2002/​2003, 243; Schaum­burg, DStZ 1998, 525, 542; Farnschläder/​Dörschmidt, DB 1999, 1923, 1925[]
  12. so Reger in Bürgers/​Fett, Die Kom­man­dit­ge­sell­schaft auf Akti­en, 2. Aufl., § 5 Rz 253; vgl. auch MünchKommAktG/​Perlitt, a.a.O., § 281 Rz 27; K. Schmidt in K. Schmidt/​Lutter, AktG, 3. Aufl., § 286 Rz 5; Har­tel, DB 1992, 2329, 2335[]
  13. so Hage­bö­ke, a.a.O., S. 169; vgl. für eine Behand­lung als Gewinn­rück­la­ge Berg, a.a.O., 232, 234; Bei­nert in Beinert/​van Lis­haut, FR 2001, 1137, 1150; s.a. Adler/​Düring/​Schmaltz, Rech­nungs­le­gung und Prü­fung der Unter­neh­men, 6. Aufl., AktG § 286 Rz 30; MünchHdb.GesR IV/​Herfs, 4. Aufl., § 81 Rz 4; Assmann/​Sethe in Hopt/​Wiedemann, Groß­kom­men­tar zum Akti­en­ge­setz, Bd. 8, 4. Aufl., § 286 Rz 40, § 288 Rz 3, 27; Gail, WPg 1966, 425, 427[]
  14. s. für ein voll­stän­di­ges Ent­fal­len auf die Kom­man­ditak­tio­nä­re MünchKommAktG/​Perlitt, a.a.O., § 286 Rz 33[]
  15. vgl. für den umge­kehr­ten Fall der ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung an einen auch als Kom­man­ditak­tio­när betei­lig­ten per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter Engel in Bürgers/​Fett, a.a.O., § 9 Rz 41 f.; Drüen in Herrmann/​Heuer/​Raupach, § 9 KStG Rz 28 ff.; Schaumburg/​Schulte, Die KGaA, 2000, S. 70 f.[]
  16. BFH, Urteil vom 27.04.2000 – I R 58/​99, BFHE 192, 428, BStBl II 2001, 168[]
  17. a.A. Hage­bö­ke, a.a.O., S. 171 f.; vgl. auch Berg, a.a.O., 232, 238[]
  18. BGBl I 1998, 786[]
  19. beja­hend Hage­bö­ke, a.a.O., S. 141; vgl. für die nun­mehr gel­ten­de Rechts­la­ge nach § 272 Abs. 1a HGB Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen, Beschluss vom 08.05.2012 31 Wx 155/​12; Veil in K. Schmidt/​Lutter, a.a.O., § 237 Rz 39; Marsch-Bar­ner in Spindler/​Stilz, AktG, 3. Aufl., § 237 Rz 31; Haberstock/​Greitemann in Höl­ters, AktG, 2. Aufl., § 237 Rz 72[]
  20. BFH, Urtei­le vom 06.12 1995 – I R 51/​95, BFHE 179, 326, BStBl II 1998, 781; vom 29.07.1992 – I R 31/​91, BFHE 169, 407, BStBl II 1993, 369; BFH, Beschluss vom 03.03.2009 – I B 51/​08, BFH/​NV 2009, 1280; eben­so Hoha­ge, DB 2009, 1033; Gosch, KStG, 3. Aufl., § 8 Rz 577; Klin­ge­biel in Dötsch/​Pung/​Möhlenbrock, Die Kör­per­schaft­steu­er, Anh. zu § 8 Abs. 3 „Eige­ne Antei­le“ Rz 8; BMF, Schrei­ben vom 02.12 1998, BStBl I 1998, 1509, Rz 22; vgl. zu § 272 Abs. 1a HGB: BMF, Schrei­ben vom 27.11.2013, BStBl I 2013, 1615[]