Zusatzkrankenversicherung durch den Arbeitgeber - und die Lohnsteuer

Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rung durch den Arbeit­ge­ber – und die Lohnsteuer

Die Gewäh­rung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz ist in Höhe der Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge Sach­lohn, wenn der Arbeit­neh­mer auf­grund des Arbeits­ver­trags aus­schließ­lich Ver­si­che­rungs­schutz, nicht aber eine Geld­zah­lung ver­lan­gen kann. Dem­ge­gen­über wen­det der Arbeit­ge­ber Geld und kei­ne Sache zu, wenn er einen Zuschuss unter der Bedin­gung zahlt, dass der Arbeit­neh­mer mit einem vom ihm benann­ten Unternehmen

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Gehaltsumwandlung für den vorzeitigen Ruhestand

Gehalts­um­wand­lung für den vor­zei­ti­gen Ruhestand

Gut­schrif­ten auf einem Wert­gut­ha­ben­kon­to zur Finan­zie­rung eines vor­zei­ti­gen Ruhe­stands sind kein gegen­wär­tig zuflie­ßen­der Arbeits­lohn und des­halb erst in der Aus­zah­lungs­pha­se zu ver­steu­ern. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ging es um einen GmbH-Geschäfts­­­füh­­rer, der selbst aller­dings an der GmbH nicht betei­ligt war. Er schloss mit sei­ner Arbeit­ge­be­rin eine Wertguthabenvereinbarung.

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Veräußerung von KG-Anteilen - und die Gewerbesteuerpflicht

Ver­äu­ße­rung von KG-Antei­len – und die Gewerbesteuerpflicht

Die Ein­füh­rung der Gewer­be­steu­er­pflicht für Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft durch § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG im Juli 2002 ver­stößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG. Dass die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Mit­un­ter­neh­mer­schaft dabei die Gewer­be­steu­er schul­det, obwohl der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils beim ver­äu­ßern­den Gesell­schaf­ter ver­bleibt, verletzt

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Schenkungsteuer für überhöhte Entgeltzahlungen an eine dem Gesellschafter nahestehende Person

Schen­kungsteu­er für über­höh­te Ent­gelt­zah­lun­gen an eine dem Gesell­schaf­ter nahe­ste­hen­de Person

Zahlt eine GmbH unter Mit­wir­kung des Gesell­schaf­ters einen über­höh­ten Miet­zins oder Kauf­preis an eine dem Gesell­schaf­ter nahe­ste­hen­de Per­son, liegt hier­in kei­ne Schen­kung der GmbH an die nahe­ste­hen­de Per­son. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt mit drei Urtei­len unter Ände­rung der recht­li­chen Beur­tei­lung ent­schie­den hat, kann viel­mehr eine Schen­kung des Gesell­schaf­ters an die

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Ansparabschreibung fürs Luxusauto

Ans­parab­schrei­bung fürs Luxusauto

Die Bil­dung einer den Gewinn min­dern­den Rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 EStG a.F. ist aus­ge­schlos­sen, soweit die geplan­ten Auf­wen­dun­gen (hier: Anschaf­fung meh­re­rer PKW aus dem höchs­ten Preis­seg­ment) als unan­ge­mes­sen i.S. von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG anzu­se­hen sind. Die Unter­neh­me­rin kann in die­sem Fall für die geplan­te Anschaf­fung der Limou­si­ne und

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Die verzögerte Registereintragung einer Organschaft - und ihre steuerlichen Folgen

Die ver­zö­ger­te Regis­ter­ein­tra­gung einer Organ­schaft – und ihre steu­er­li­chen Folgen

Wird eine kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft infol­ge einer ver­zö­ger­ten Ein­tra­gung des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags in das Han­dels­re­gis­ter erst in dem auf das Jahr der Han­dels­re­gis­ter­an­mel­dung fol­gen­den Jahr steu­er­lich wirk­sam, liegt dar­in kei­ne sach­li­che Unbil­lig­keit. Das gilt auch, wenn die ver­zö­ger­te Ein­tra­gung auf einem Fehl­ver­hal­ten einer ande­ren Behör­de, etwa des Regis­ter­ge­richts, beru­hen soll­te. In dem

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Geschäftsführerhaftung - und die widerspruchslose Forderungsanmeldung

Geschäfts­füh­rer­haf­tung – und die wider­spruchs­lo­se Forderungsanmeldung

Wird eine Steu­er­for­de­rung gegen­über einer GmbH wider­spruchs­los zur Insol­venz­ta­bel­le fest­ge­stellt, ist der Geschäfts­füh­rer der GmbH im Ver­fah­ren wegen Haf­tung gemäß § 166 AO mit Ein­wen­dun­gen gegen die Höhe der Steu­er­for­de­rung aus­ge­schlos­sen, wenn er der For­de­rungs­an­mel­dung hät­te wider­spre­chen kön­nen, dies aber nicht getan hat. Nach § 191 Abs. 1 AO kann durch Haftungsbescheid

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Umsatzsteuer-Vergütungsverfahren - und die bis einschließlich 2014 vorzulegenden Belege

Umsatz­steu­er-Ver­gü­tungs­ver­fah­ren – und die bis ein­schließ­lich 2014 vor­zu­le­gen­den Belege

Dem Ver­gü­tungs­an­trag ist i.S. von § 61 Abs. 2 Satz 3 UStDV a.F. in elek­tro­ni­scher Form die Rech­nung „in Kopie“ bei­gefügt, wenn das elek­tro­nisch über­mit­tel­te Doku­ment eine ori­gi­nal­ge­treue Repro­duk­ti­on der Rech­nung ist. Eine „Kopie der Rech­nung“ i.S. des § 61 Abs. 2 Satz 3 UStDV a.F. liegt daher auch dann vor, wenn der Antrag­stel­ler eine

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Verlustübernahmevereinbarungen - und die Änderung des Aktienrechts

Ver­lust­über­nah­me­ver­ein­ba­run­gen – und die Ände­rung des Aktienrechts

Eine kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft mit einer GmbH als Organ­ge­sell­schaft setzt nach § 17 Satz 2 Nr. 2 KStG a.F. vor­aus, dass aus­drück­lich die Ver­lust­über­nah­me ent­spre­chend § 302 AktG (in allen sei­nen Bestand­tei­len und in den jewei­li­gen Rege­lungs­fas­sun­gen) ver­ein­bart wor­den ist. Die­ses Ver­ein­ba­rungs­er­for­der­nis bezieht sich auch auf sol­che Rege­lungs­be­stand­tei­le des § 302 AktG, die

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Gewinnabhängige Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter

Gewinn­ab­hän­gi­ge Aus­gleichs­zah­lun­gen an Minderheitsgesellschafter

Die Ver­ein­ba­rung von Aus­gleichs­zah­lun­gen des beherr­schen­den Unter­neh­mens an einen außen­ste­hen­den Gesell­schaf­ter der beherrsch­ten Gesell­schaft steht der kör­per­schaft­steu­er­recht­li­chen Aner­ken­nung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags ent­ge­gen, wenn neben einem bestimm­ten Fest­be­trag ein zusätz­li­cher Aus­gleich gewährt wird, des­sen Höhe sich am Ertrag der ver­meint­li­chen Organ­ge­sell­schaft ori­en­tiert und der zu einer ledig­lich antei­li­gen Gewinn­zu­rech­nung an den vermeintlichen

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