Son­der­be­triebs­ein­nah­men einer Immo­bi­li­en-KG – mit aus­schließ­lich aus­län­di­schen Immobilien

Die im Rah­men der Fond­s­in­iti­ie­rung erziel­ten Son­der­be­triebs­ein­nah­men der Gesell­schaf­ter (Initia­to­ren) eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in der Form einer gewerb­lich gepräg­ten GmbH & Co. KG mit aus­schließ­lich in den Nie­der­lan­den bele­ge­nem Grund­be­sitz sind regel­mä­ßig dem inlän­di­schen Gewer­be­er­trag der KG zuzu­rech­nen, wenn die­se im Inland eine Betriebs­stät­te unter­hält. Eine Betriebs­stät­te im Sinn von §

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Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del – und der sachen­recht­li­che Objektbegriff

Trotz der grund­sätz­lich gege­be­nen stren­gen sachen­recht­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on des Objekt­be­griffs beim gewerb­li­chen Grund­stücks­han­del ist ein gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del des Klä­gers anzu­neh­men, weil er am Tag der Ver­äu­ße­rung, wenn auch nicht in der glei­chen Urkun­de, zusätz­lich die Auf­tei­lung des Son­der­ei­gen­tums eines Objekts ver­ein­bart und sich dar­über hin­aus als Ver­käu­fer ver­pflich­tet hat, die bis

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Finan­zie­rungs­maß­nah­men eines unter­neh­me­risch betei­lig­ten Aktio­närs – als nach­träg­li­che Anschaffungskosten

Die Gewäh­rung eines kri­sen­be­stimm­ten Dar­le­hens an die AG durch einen Aktio­när, der zu die­sem Zeit­punkt an der Gesell­schaft unter­neh­me­risch betei­ligt ist, führt zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten der Betei­li­gung. Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Gesellschafter

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Ver­äu­ße­rung eines Liebhabereibetriebs

Der Über­gang von einem Gewer­be­be­trieb zur ein­kom­men­steu­er­lich unbe­acht­li­chen Lieb­ha­be­rei ist kei­ne Betriebs­auf­ga­be. Die Ver­äu­ße­rung oder Auf­ga­be eines Lieb­ha­be­rei­be­triebs ist eine Betriebs­ver­äu­ße­rung oder ‑auf­ga­be nach § 16 Abs. 1, Abs. 3 EStG. Der Ver­­äu­­ße­­rungs- oder Auf­ga­be­ge­winn hier­aus ist steu­er­pflich­tig, soweit er auf die ein­kom­men­steu­er­lich rele­van­te Pha­se des Betriebs ent­fällt. Der steu­er­pflich­ti­ge Teil

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Rück­stel­lun­gen für öffent­lich-recht­li­che Ver­pflich­tun­gen – und die Einheitsbewertung

Der von Bau­spar­kas­sen gebil­de­te „Fonds zur bau­spar­tech­ni­schen Absi­che­rung“ war bei der Ein­heits­be­wer­tung des Betriebs­ver­mö­gens nicht abzieh­bar. Gemäß § 95 Abs. 1 Satz 1 BewG a.F. umfasst das Betriebs­ver­mö­gen bewer­tungs­recht­lich alle Tei­le eines Gewer­be­be­triebs i.S. des § 15 Abs. 1 und 2 EStG, die bei der steu­er­li­chen Gewinn­ermitt­lung zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren; § 92 Abs. 5 und

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Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag – und die Inves­ti­ti­ons­ab­sicht und Finanzierungszusammenhang

Der Steu­er­pflich­ti­ge trägt die Dar­­­le­­gungs- und Fest­stel­lungs­last für die Inves­ti­ti­ons­ab­sicht gemäß § 7g EStG i.d.F. des UntS­tRefG. Die Durch­füh­rung einer Inves­ti­ti­on ist ein Indiz für die Exis­tenz einer ent­spre­chen­den Inves­ti­ti­ons­ab­sicht. Nach § 7g Abs. 1 Satz 1 EStG i.d.F. des UntS­tRefG kön­nen Steu­er­pflich­ti­ge für die künf­ti­ge Anschaf­fung oder Her­stel­lung eines abnutz­ba­ren beweglichen

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Umsatz­steu­er-Erstat­tungs­an­sprü­che – als Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätigkeiten

Bei Umsat­z­­steu­er-Ersta­t­­tungs­­an­­s­prü­chen han­delt es sich – mit Aus­nah­me der Erstat­tungs­zin­sen zu den Umsatz­steu­er­fest­set­zun­gen – um Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten i. S. von § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG, d. h. um außer­or­dent­li­che Ein­künf­te. Die dar­auf ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er ist gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 EStG nach den Sät­zen 2 bis 4 des § 34

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Land­wirt­schaft­li­cher Pacht­be­trieb – und die Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen für das Pächterwohnhaus

Die für das Päch­ter­wohn­haus eines land­wirt­schaft­li­chen Pacht­be­trie­bes getä­tig­ten Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen sind nicht grund­sätz­lich vom Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug aus­ge­schlos­sen. Sie sind nicht zwin­gend voll­stän­dig durch die pri­va­te Lebens­füh­rung des Päch­ters ver­an­lasst son­dern kön­nen auch betrieb­li­che ver­an­lasst sein. Bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te sind Auf­wen­dun­gen als Betriebs­aus­ga­ben (§ 4 Abs. 4 EStG) abzu­zie­hen, die durch die Ein­künf­te­er­zie­lung veranlasst

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Gewerb­li­che Ein­künf­te eines EDV-Beraters

Die Tätig­keit eines EDV-Bera­­ters ohne (Fach-)Hochschulabschluss im Fach Infor­ma­tik ist nur dann als inge­nieur­ähn­lich und damit frei­be­ruf­lich zu qua­li­fi­zie­ren, wenn er nach­wei­sen kann, dass er sich das Wis­sen eines Infor­ma­ti­kers mit Bache­lor­ab­schluss in ver­gleich­ba­rer Brei­te und Tie­fe auf ande­re Wei­se im Wege der Fort­bil­dung und/​oder des Selbst­stu­di­ums oder ggf. anhand

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Über­tra­gung auf Raten – Betriebs­ver­äu­ße­rung oder Betriebsverpachtung?

Ein Gewinn i.S. des § 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG ist dann gege­ben, wenn ein Betriebs­in­ha­ber alle wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen sei­nes Unter­neh­mens an einen Erwer­ber ver­äu­ßert und er sei­ne bis­he­ri­ge gewerb­li­che Tätig­keit been­det . Ein Auf­ga­be­ge­winn, der nach § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG als Gewinn i.S. des § 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG gilt,

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