Veräußerung von KG-Anteilen - und die Gewerbesteuerpflicht

Ver­äu­ße­rung von KG-Antei­len – und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Die Ein­füh­rung der Gewer­be­steu­er­pflicht für Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft durch § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG im Juli 2002 ver­stößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG. Dass die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Mit­un­ter­neh­mer­schaft dabei die Gewer­be­steu­er schul­det, obwohl der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils beim ver­äu­ßern­den Gesell­schaf­ter ver­bleibt, ver­letzt

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Binnenschiffe - und die gewerbesteuerliche Kürzung

Bin­nen­schif­fe – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung

Die Kür­zung gilt nur für die See­schiff­fahrt. Bin­nen­schiff­fahrts­un­ter­neh­men kön­nen die Begüns­ti­gung des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 nicht in Anspruch neh­men. Den Tat­be­stand des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 erfül­len nur Han­dels­schif­fe im inter­na­tio­na­len Ver­kehr. Unter die­ses Tat­be­stands­merk­mal fällt nur der Betrieb von See­schif­fen und nicht auch der

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Vermögensverwaltungs-GmbH im Gründungsstadium - und die Gewerbesteuer

Ver­mö­gens­ver­wal­tungs-GmbH im Grün­dungs­sta­di­um – und die Gewer­be­steu­er

Bei einer rein ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH im Grün­dungs­sta­di­um besteht vor ihrer Ein­tra­gung ins Han­dels­re­gis­ter kei­ne Gewer­be­steu­er­pflicht. Nach § 2 Abs. 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er zunächst nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb (§ 1 Gewer­­be­­steu­er-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beginnt des­halb die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen

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Beginn der sachlichen Gewerbesteuerpflicht bei Einschiffsgesellschaften - und die Devisen-Termingeschäfte

Beginn der sach­li­chen Gewer­be­steu­er­pflicht bei Ein­schiffs­ge­sell­schaf­ten – und die Devi­sen-Ter­min­ge­schäf­te

Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb der Gewer­be­steu­er. Die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be beginnt, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines Gewer­be­be­triebs erfüllt sind (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG in Ver­bin­dung mit § 15 Abs. 2 bzw. Abs. 3 EStG) und der Gewer­be­be­trieb in Gang gesetzt wor­den

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Der aufgehobene Gewerbesteuerbescheid - und die Versagung der Tarifbegrenzung

Der auf­ge­ho­be­ne Gewer­be­steu­er­be­scheid – und die Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung

1. Wird der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid auf­grund eines Rechts­be­helfs auf­ge­ho­ben, weil der Steu­er­pflich­ti­ge eine selb­stän­di­ge Tätig­keit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG aus­übt, ist das Finanz­amt nach § 174 Abs. 4 AO im Grund­satz berech­tigt, den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid durch Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung gemäß § 32c EStG a.F. zu ändern. In die­sem Fall beru­hen

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Grundstücksverwaltende Gesellschaften - und die erweiterte Kürzung im Rahmen der Gewerbesteuer

Grund­stücks­ver­wal­ten­de Gesell­schaf­ten – und die erwei­ter­te Kür­zung im Rah­men der Gewer­be­steu­er

Der Gro­ße Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs hat auf eine Vor­la­ge des IV. Senats zu ent­schei­den, ob eine grund­stücks­ver­wal­ten­de Gesell­schaft, die nur kraft ihrer Rechts­form gewerb­li­che Ein­künf­te erzielt, Anspruch auf die erwei­ter­te Kür­zung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG hat, wenn sie an einer gleich­falls grund­stücks­ver­wal­ten­den, aber nicht gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist.

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Verlustübernahme eines stillen Gesellschafters - und die gewerbesteuerliche Hinzurechnung

Ver­lust­über­nah­me eines stil­len Gesell­schaf­ters – und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Die Betrags­gren­ze für die Hin­zu­rech­nung (§ 8 Nr. 1 GewStG 2002 i.d.F. des UntS­tRefG 2008) von 100.000 EUR ist im Fall einer nega­ti­ven Sum­me der hin­zu­zu­rech­nen­den Finan­zie­rungs­an­tei­le nicht spie­gel­bild­lich anzu­wen­den. Lau­tet daher die Sum­me der Ein­zel­hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge auf einen Betrag zwi­schen ./​. 1 € und ./​. 100.000 €, dann ist ein Vier­tel die­ser Sum­me dem

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Personengesellschaften - und das Ende der sachlichen Gewerbesteuerpflicht

Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und das Ende der sach­li­chen Gewer­be­steu­er­pflicht

Bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft endet die sach­li­che Steu­er­pflicht i.S. des § 2 Abs. 1 GewStG (Steu­er­ge­gen­stand) und damit die Unter­neh­mens­iden­ti­tät spä­tes­tens, wenn im bis­he­ri­gen Betrieb jede wer­ben­de Tätig­keit dau­er­haft ein­ge­stellt wird (Betriebs­ein­stel­lung oder Betriebs­be­en­di­gung). Die sach­li­che Steu­er­pflicht endet mit der dau­er­haf­ten Ein­stel­lung der wer­ben­den Tätig­keit . Der (näm­li­che) Betrieb ist noch nicht dau­er­haft

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Verlustfeststellungsbescheid - und die Bindungswirkung des Gewerbesteuermessbescheids

Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Bin­dungs­wir­kung des Gewer­be­steu­er­mess­be­scheids

Der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid des Erhe­bungs­zeit­raums, auf des­sen Ende der vor­trags­fä­hi­ge Fehl­be­trag nach § 10a GewStG geson­dert fest­zu­stel­len ist, ist für den Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid die­ses Erhe­bungs­zeit­raums kein Grund­la­gen­be­scheid i.S. des § 171 Abs. 10 AO, soweit das Merk­mal der sach­li­chen Steu­er­pflicht für die Beur­tei­lung des Merk­mals der Unter­neh­mens­iden­ti­tät von Bedeu­tung ist. Im Ver­lust­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

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Sonderbetriebseinnahmen einer Immobilien-KG - mit ausschließlich ausländischen Immobilien

Son­der­be­triebs­ein­nah­men einer Immo­bi­li­en-KG – mit aus­schließ­lich aus­län­di­schen Immo­bi­li­en

Die im Rah­men der Fond­s­in­iti­ie­rung erziel­ten Son­der­be­triebs­ein­nah­men der Gesell­schaf­ter (Initia­to­ren) eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in der Form einer gewerb­lich gepräg­ten GmbH & Co. KG mit aus­schließ­lich in den Nie­der­lan­den bele­ge­nem Grund­be­sitz sind regel­mä­ßig dem inlän­di­schen Gewer­be­er­trag der KG zuzu­rech­nen, wenn die­se im Inland eine Betriebs­stät­te unter­hält. Eine Betriebs­stät­te im Sinn von §

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