Die Steuerhinterziehung des Steuerberaters - und die Strafzumessung

Die Steuerhinterziehung des Steuerberaters — und die Strafzumessung

Beteiligt sich ein Steuer­bareter an der Steuer­hin­terziehung seines Man­dan­ten, sind im Rah­men der Strafzumes­sungser­wä­gun­gen auch die ihm als Steuer­ber­ater dro­hen­den beruf­s­rechtlichen Fol­gen in den Blick zu nehmen1. Die Bege­hung ein­er – hier ver­sucht­en – Steuer­hin­terziehung durch einen Steuer­ber­ater kann gemäß § 89 Abs. 1, § 90 Abs. 1 Nr. 5

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Verdeckte Gewinnausschüttungen - und die Steuerhinterziehung

Verdeckte Gewinnausschüttungen — und die Steuerhinterziehung

Die steuer­strafrechtlichen Fol­gen ein­er verdeck­ten Gewin­nauss­chüt­tung hän­gen von den Angaben in der Steuer­erk­lärung ab. Eine verdeck­te Gewin­nauss­chüt­tung ist wed­er steuer­rechtlich noch strafrechtlich ver­boten und daher für sich allein keine Steuer­hin­terziehung1. Eine Steuerverkürzung liegt vielmehr nur in dem Umfang vor, in dem die Ver­schleierung der verdeck­ten Gewin­nauss­chüt­tung ent­ge­gen § 8 Abs.

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Umsatzsteuerhinterziehung durch Ketten- und Karussellgeschäfte - und die Strafzumessung

Umsatzsteuerhinterziehung durch Ketten- und Karussellgeschäfte — und die Strafzumessung

In Fällen fin­giert­er Ket­ten- oder Karus­sellgeschäfte, die auf die Hin­terziehung von Steuern angelegt sind, ist nach der Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs der Strafzumes­sung der aus dem Gesamt­sys­tem erwach­sene delik­tis­che Schaden als ver­schuldete Auswirkung der Tat zugrunde zu leg­en, soweit dem jew­eili­gen Beteiligten die Struk­tur und die Funk­tion­sweise des Gesamt­sys­tems bekan­nt ist1.

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Steuerhinterziehung - und eine nachvollziehbare Steuerbe-rechnung

Steuerhinterziehung — und eine nachvollziehbare Steuerbe-rechnung

Bei ein­er Verurteilung wegen Steuer­hin­terziehung (§ 370 AO) reicht es regelmäßig nicht aus, dass die den Straftatbe­stand aus­fül­lende steuer­rechtliche Norm beze­ich­net und die Summe der verkürzten Steuern in den Urteils­grün­den mit­geteilt wird. Vielmehr müssen die Urteils­gründe gemäß § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO für jede Steuer­art und jeden Besteuerungszeitraum

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Geldwäsche - und die hinterzogene Biersteuer

Geldwäsche — und die hinterzogene Biersteuer

Als “Gegen­stand” im Sinne von § 261 Abs. 1 Satz 1 StGB gel­ten gemäß § 261 Abs. 1 Satz 3 StGB in den Fällen gewerbs- oder ban­den­mäßiger Steuer­hin­terziehung auch die durch eine solche Tat ersparten Aufwen­dun­gen. Hierzu zählt auch eine ban­den­mäßig began­gene Steuer­hin­terziehung von franzö­sis­ch­er Bier­s­teuer. Um solche ersparten Aufwen­dun­gen

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Steuerhinterziehung - und die angemeldete Umsatzsteuervergütung

Steuerhinterziehung — und die angemeldete Umsatzsteuervergütung

Tater­folg der Steuer­hin­terziehung gemäß § 370 Abs. 1 AO ist – im Gegen­satz zum Verge­hen der gewerbs- oder ban­den­mäßi­gen Schädi­gung des Umsatzs­teuer­aufkom­mens gemäß § 26c UStG – nicht die Nich­t­en­trich­tung geschulde­ter Umsatzs­teuer. Vielmehr beste­ht er im Verkürzen von Steuern oder im Erlan­gen nicht gerecht­fer­tigter Steuer­vorteile für sich oder einen anderen.

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