Frankfurt Bankgebäude

Die Ände­rung der Bank-AGB – und Schwei­gen ist doch kei­ne Zustimmung

Klau­seln in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen einer Bank, die ohne inhalt­li­che Ein­schrän­kung die Zustim­mung des Kun­den zu Ände­run­gen der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen und Son­der­be­din­gun­gen fin­gie­ren, sind unwirk­sam. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf eine Kla­ge des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band e.V. (vzbv) gegen eine Bank, die in ihrem Geschäfts­ver­kehr mit Ver­brau­chern All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen ver­wen­det, die Klau­seln enthalten,

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Vor­stand­s­haf­tung: Untreue durch Kreditgewährung

Die Anwen­dung des Untreu­e­tat­be­stands ist auf „kla­re und deut­li­che“ Fäl­le pflicht­wid­ri­gen Han­delns zu beschrän­ken; gra­vie­ren­de Pflicht­ver­let­zun­gen las­sen sich nur dann beja­hen, wenn die Pflicht­ver­let­zung evi­dent ist . Aller­dings liegt bei einem Ver­stoß gegen § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG stets eine „gra­vie­ren­de“ bzw. „evi­den­te“ Pflicht­ver­let­zung im Sin­ne die­ser Recht­spre­chung vor. Als Vorstandsmitglieder

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Das Selbst­ti­tu­lie­rungs­recht von Olden­bur­ger Kreditinstituten

Das im nie­der­säch­si­schen Lan­des­recht ent­hal­te­ne Selbst­ti­tu­lie­rungs­recht zwei­er öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Kre­dit­in­sti­tu­te ver­stößt gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz. So das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len der Bre­mer Lan­des­bank Kre­dit­an­stalt Olden­burg – Giro­zen­tra­le – und der Lan­des­s­par­kas­se zu Olden­burg, denen im nie­der­säch­si­schen Lan­des­recht ein­ge­räumt wird, die Zwangs­voll­stre­ckung ihrer For­de­run­gen auf­grund eines von ihnen selbst

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