Die zu Unrecht ausgewiesene Kapitalrücklage - und die Strafbarkeit wegen unrichtiger Darstellung

Die zu Unrecht ausgewiesene Kapitalrücklage — und die Strafbarkeit wegen unrichtiger Darstellung

Die Ver­hält­nisse in einem Jahresab­schluss sind im Sinne des § 331 HGB unrichtig wiedergegeben, wenn die Darstel­lung mit den objek­tiv­en Gegeben­heit­en am Maßstab konkreter Rech­nungsle­gungsnor­men und den Grund­sätzen ord­nungs­gemäßer Buch­führung nicht übere­in­stimmt (§ 264 Abs. 2 Satz 1, § 243 HGB)1. Der unzutr­e­f­fende Ausweis als Kap­i­tal­rück­lage und damit als Eigenkap­i­tal

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Forderungsverzicht eines Gesellschafters - und ihr Beweis durch den Jahresabschluss

Forderungsverzicht eines Gesellschafters — und ihr Beweis durch den Jahresabschluss

Durch die Fest­stel­lung des Jahresab­schlusses kann nicht nur die Bilanz, son­dern auch die in ihr dargestell­ten Rechtsver­hält­nisse im Ver­hält­nis der Gesellschafter zur Gesellschaft und im Ver­hält­nis der Gesellschafter untere­inan­der zivil­rechtlich verbindlich bestäti­gen. In der Fest­stel­lung des Jahresab­schlusses kann deshalb auch ein deklara­torisches Anerken­nt­nis von Gesellschafter­forderun­gen oder –verbindlichkeit­en liegen1. Allerd­ings muss

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Bilanzierungsfehler - und die Rückwirkungsfiktion des § 14 Satz 3 UmwStG 1995

Bilanzierungsfehler — und die Rückwirkungsfiktion des § 14 Satz 3 UmwStG 1995

Für die wirk­same Ausübung des Wahlrechts zur Bes­tim­mung eines rück­wirk­enden Umwand­lungsstich­tages nach § 14 Satz 3 Umw­StG kommt es auf die materielle Recht­mäßigkeit einzel­ner Bilan­zan­sätze nicht an. Dies gilt auch dann, wenn nachträglich erkan­nte Bilanzierungs­fehler in ein­er Steuer­bilanz in den Gren­zen des steuer­lichen Ver­fahren­srechts zu kor­rigieren sind1. Für die formwech­sel­nde

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