Rechtsprechungsänderung zu den eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen

Rechtsprechungsänderung zu den eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen

Mit der Aufhe­bung des Eigenkap­i­taler­satzrechts durch das Gesetz zur Mod­ernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämp­fung von Miss­bräuchen vom 23.10.2008 (MoMiG) ist die geset­zliche Grund­lage für die bish­erige Recht­sprechung zur Berück­sich­ti­gung von Aufwen­dun­gen des Gesellschafters aus eigenkap­i­taler­set­zen­den Finanzierung­shil­fen als nachträgliche Anschaf­fungskosten im Rah­men des § 17 EStG ent­fall­en. Aufwen­dun­gen des Gesellschafters

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Der einem GmbH-Gesellschafter gleichstellte stille Gesellschafter

Der einem GmbH-Gesellschafter gleichstellte stille Gesellschafter

Ein stiller Gesellschafter, der nach den Bes­tim­mungen des stillen Gesellschaftsver­trages zwar nicht am Ver­mö­gen, wohl aber ganz über­wiegend, näm­lich zu 95 %, am Gewinn und Ver­lust der Schuld­ner­in beteiligt ist und die Möglichkeit hat, auf­grund der ihm von den Gesellschaftern erteil­ten Voll­macht und ein­er geset­zlichen Vertre­tungs­macht die Rechte der Gesellschafter

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Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs - als nachträgliche Anschaffungskosten

Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs — als nachträgliche Anschaffungskosten

Die Gewährung eines krisenbes­timmten Dar­lehens an die AG durch einen Aktionär, der zu diesem Zeit­punkt an der Gesellschaft unternehmerisch beteiligt ist, führt zu nachträglichen Anschaf­fungskosten der Beteili­gung. Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG gehört zu den Einkün­ften aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Auflö­sung ein­er Kap­i­talge­sellschaft, wenn

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Die Betriebsaufspaltung in der Insolvenz der Betriebs-Gesellschaft

Die Betriebsaufspaltung in der Insolvenz der Betriebs-Gesellschaft

Nach Weg­fall des Eigenkap­i­taler­satzrechts beste­ht kein Anspruch des Insol­ven­zver­wal­ters auf unent­geltliche Nutzung von Betrieb­san­la­gen, die der Gesellschafter sein­er Gesellschaft ver­mi­etet hat. Eine Aus­son­derungssperre kann in der Insol­venz ein­er Gesellschaft auch gegenüber einem mit­tel­baren Gesellschafter gel­tend gemacht wer­den. Das hier­für zu entrich­t­ende Nutzungsent­gelt bemisst sich nach dem Durch­schnitt des im let­zten

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Die konzerninterne Haftung für die insolvente Konzerngesellschaft

Die konzerninterne Haftung für die insolvente Konzerngesellschaft

Mit den anfech­­tungs- und gesellschaft­srechtlichen Ansprüchen des Insol­ven­zver­wal­ters ein­er schuld­ner­ischen Gesellschaft aus dem Verkauf ihrer Ver­mö­gens­ge­gen­stände an eine dem Gesellschafter gle­ichgestellte Per­son hat­te sich aktuell der Bun­des­gericht­shof zu befassen: InhaltsübersichtVor­satzan­fech­tungExis­ten­zver­nich­t­en­der Ein­griff Vor­satzan­fech­tung[↑] Ein Rück­gewähranspruch unter dem rechtlichen Gesicht­spunkt der Vor­satzan­fech­tung nach § 143 Abs. 1, § 133 Abs. 1 InsO

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Mietzahlungen für das Gesellschaftergrundstück

Mietzahlungen für das Gesellschaftergrundstück

Die Zahlung auf die Miete für ein Grund­stück, welch­es ein Gesellschafter oder eine einem Gesellschafter gle­ichzustel­lende Per­son an die Gesellschaft ver­mi­etet hat, stellt nicht per se eine Befriedi­gung ein­er gle­ichgestell­ten Forderung im Sinne von § 135 Abs. 1 InsO dar. Nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO ist eine

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