Wertaufholungsverpflichtung — nach der Einbringung von Betriebsvermögen

Eine gewin­ner­höhende Wer­taufhol­ung ist auch dann vorzunehmen, wenn nach ein­er auss­chüt­tungs­be­d­ingten Teil­w­ertab­schrei­bung von GmbH-Anteilen diese später wieder werthaltig wer­den, weil der GmbH durch einen begün­stigten Ein­bringungsvor­gang (§ 20 Umw­StG 1995) neues Betrieb­sver­mö­gen zuge­führt wird. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG

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Abweichender Wertansatz bei Einbringung und Anteilstausch — und die Antragsfrist

In den Fällen der Ein­bringung und des Anteil­stauschs darf die übernehmende Gesellschaft den Antrag auf einen den gemeinen Wert des Ein­bringungs­ge­gen­stands unter­schre­i­t­en­den Wer­tansatz nur bis zur erst­ma­li­gen Abgabe der steuer­lichen Schluss­bi­lanz beim Finan­zamt stellen (§ 20 Abs. 2 Satz 3 Umw­StG 2006). Mit der “steuer­lichen Schluss­bi­lanz” ist die näch­ste auf

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Einbringung eines Einzelunternehmens — und die Überentnahmen

Bringt ein Einzelun­ternehmer seinen Betrieb zum Buch­w­ert in eine Per­so­n­enge­sellschaft ein, gehen die in dem Einzelun­ternehmen ent­stande­nen Über- oder Unter­ent­nah­men auf die Per­so­n­enge­sellschaft über und sind vor dem Ein­brin­gen­den fortzuführen. Die in dem Einzelun­ternehmen ent­stande­nen Über­ent­nah­men sind nach der Buch­w­ertein­bringung des Betriebs in die Per­so­n­enge­sellschaft fortzuführen. Eine Ent­nahme bzw. eine

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Unternehmerische Tätigkeit bei Erwerbs- und Einbringungsvorgängen

Unternehmer ist gemäß § 2 Abs. 1 UStG, wer eine gewerbliche oder beru­fliche Tätigkeit selb­st­ständig ausübt. Gewerblich oder beru­flich ist jede nach­haltige Tätigkeit zur Erzielung von Ein­nah­men, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzie­len, fehlt. Union­srechtlich gilt als Steuerpflichtiger (Unternehmer), wer eine wirtschaftliche Tätigkeit unab­hängig von ihrem Ort, Zweck und

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Negativer Geschäftswert bei der Einbringung

Über­steigt der Gesamtwert des im Wege der Sachein­lage nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Umw­StG 1995 einge­bracht­en Betrieb­sver­mö­gens auf­grund eines sog. neg­a­tiv­en Geschäftswerts nicht dessen Buch­w­ert, darf die übernehmende Kap­i­talge­sellschaft die Buch­w­erte der einzel­nen Wirtschafts­güter des Betrieb­sver­mö­gens auch dann nicht auf höhere Werte auf­s­tock­en, wenn deren Teil­w­erte die jew­eili­gen

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Einbringung des Besitzunternehmens

Die Ein­bringung des Besitzeinzelun­ternehmens in die Betriebs-GmbH gegen Gesellschaft­san­teile an der übernehmenden Gesellschaft ist nach § 16 EStG steuer­bar. Gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG gehören zu den Einkün­ften aus Gewer­be­be­trieb auch Gewinne, die erzielt wer­den bei der Veräußerung eines ganzen Gewer­be­be­triebs oder eines Teil­be­triebs. Veräußerungs­gewinn

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