Handelsregister — und die GbR als GmbH-Gesellschafterin

Bei ein­er GbR als neuer Gesellschaf­terin sind auch deren Gesellschafter mit Name, Vor­name, Geburts­da­tum und Wohnort anzugeben. Die Beteiligten kön­nen die Auf­nahme der ein­gere­icht­en Gesellschafterliste in den Reg­is­terord­ner nicht ver­lan­gen, wenn die Liste keine Angaben zu den Gesellschaftern der GbR enthält, die neue Gesellschaf­terin der GmbH gewor­den ist. Wie das

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Schenkungsteuer für überhöhte Entgeltzahlungen an eine dem Gesellschafter nahestehende Person

Zahlt eine GmbH unter Mitwirkung des Gesellschafters einen über­höht­en Miet­zins oder Kauf­preis an eine dem Gesellschafter nah­este­hende Per­son, liegt hierin keine Schenkung der GmbH an die nah­este­hende Per­son. Wie der Bun­des­fi­nanzhof jet­zt mit drei Urteilen unter Änderung der rechtlichen Beurteilung entsch­ieden hat, kann vielmehr eine Schenkung des Gesellschafters an die

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Der einem GmbH-Gesellschafter gleichstellte stille Gesellschafter

Ein stiller Gesellschafter, der nach den Bes­tim­mungen des stillen Gesellschaftsver­trages zwar nicht am Ver­mö­gen, wohl aber ganz über­wiegend, näm­lich zu 95 %, am Gewinn und Ver­lust der Schuld­ner­in beteiligt ist und die Möglichkeit hat, auf­grund der ihm von den Gesellschaftern erteil­ten Voll­macht und ein­er geset­zlichen Vertre­tungs­macht die Rechte der Gesellschafter

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Einziehung eines GmbH-Anteils

Die Einziehung eines GmbH-Geschäft­san­teils ist nur zuläs­sig, wenn die auf den einzuziehen­den Geschäft­san­teil zu erbrin­gende Ein­lageleis­tung voll erbracht ist1. Das ergibt sich aus § 19 Abs. 2 Satz 1 Gmb­HG. Danach darf der Gesellschafter von sein­er Pflicht zur Leis­tung der Ein­lage nicht befre­it wer­den. Das würde aber geschehen, wenn ein

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Ansprüche zwischen GmbH-Gesellschaftern wegen verdeckter Gewinnausschüttung

Ansprüche zwis­chen Gesellschaftern ein­er GmbH wegen verdeck­ter Gewin­nauss­chüt­tung ergeben sich nicht aus ein­er analo­gen Anwen­dung von § 31 Abs. 1 Gmb­HG. Die Auf­fas­sung, auf verdeck­te Gewin­nauss­chüt­tun­gen sei ohne Rück­sicht auf das Vor­liegen der Voraus­set­zun­gen des § 30 Gmb­HG, ins­beson­dere ein­er Unter­bilanz, die Vorschrift des § 31 Abs. 1 Gmb­HG ana­log

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Kundenschutzklauseln zugunsten ausscheidender GmbH-Gesellschaftern

Kun­den­schutzk­lauseln, die zwis­chen ein­er GmbH und einem ihrer Gesellschafter anlässlich des Auss­chei­dens aus der Gesellschaft vere­in­bart wer­den, sind nichtig, wenn sie in zeitlich­er Hin­sicht das notwendi­ge Maß über­steigen, das in der Regel zwei Jahre beträgt. Nach ständi­ger Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs sind nachver­tragliche Wet­tbe­werb­sver­bote mit Rück­sicht auf die grundge­set­zlich geschützte Beruf­sausübungs­frei­heit

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