Betriebsveräußerung — und die Veräußerung einer weiteren Beteiligung

§ 16 Abs. 3 Satz 5 EStG ist als typ­isierende Miss­brauchsver­hin­derungsvorschrift über § 7 Satz 1 Gew­StG auch gewerbesteuer­lich anzuwen­den. Eine tele­ol­o­gis­che Reduk­tion des § 7 Satz 1 Gew­StG kommt nicht in Betra­cht, soweit ein Mitun­ternehmer zunächst eine in seinem Son­der­be­trieb­sver­mö­gen gehal­tene GmbH-Beteil­i­­gung an seine Mitun­ternehmer­schaft veräußert, um sodann seinen

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Landwirte als Ehegatten — und die konkludente Mitunternehmerschaft

Ehe­gat­ten kön­nwn in der Land- und Forstwirtschaft (auch) ohne aus­drück­lichen Gesellschaftsver­trag eine Mitun­ternehmer­schaft bilden, wenn jed­er der Ehe­gat­ten einen erhe­blichen Teil der selb­st bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen Grund­stücke zur Ver­fü­gung stellt1. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dem Ehe­gat­ten das Fruchtziehungsrecht an den zur Ver­fü­gung gestell­ten Grund­stück­en als Alleineigen­tümer,

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Die als US-LLP organisierten Anwaltssozietät — und die Besteuerung der Gesellschafter

Nach Art. 14 Abs. 1 DBA-USA 1989 kön­nen Einkün­fte, die eine in einem Ver­tragsstaat ansäs­sige natür­liche Per­son aus selb­ständi­ger Arbeit bezieht, nur in diesem Staat besteuert wer­den, es sei denn, dass die Arbeit im anderen Ver­tragsstaat aus­geübt wird und die Einkün­fte ein­er fes­ten Ein­rich­tung zuzurech­nen sind, die der natür­lichen Per­son

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Auswechslung der Mitunternehmer vor der Realteilung

Die vorherige Ein­bringung der Anteile an ein­er Mitun­ternehmer­schaft in andere Per­so­n­enge­sellschaften ste­ht ein­er Real­teilung der Mitun­ternehmer­schaft mit Buch­w­ert­fort­führung nicht ent­ge­gen, wenn an den anderen Per­so­n­enge­sellschaften ver­mö­gens­mäßig nur die Per­so­n­en beteiligt sind, die zuvor auch an der Mitun­ternehmer­schaft ver­mö­gens­mäßig beteiligt waren. Eine steuerneu­trale Buch­w­ert­fort­führung ist in diesem Fall also trotz Auswech­slung

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Die Fondszeichner als Mitunternehmer

Mitun­ternehmer ist der­jenige Gesellschafter, der kumu­la­tiv Mitun­ternehmerini­tia­tive ent­fal­ten kann und Mitun­ternehmer­risiko trägt1. Mitun­ternehmerini­tia­tive bedeutet dabei vor allem Teil­nahme an unternehmerischen Entschei­dun­gen, wie sie z.B. Gesellschaftern oder diesen ver­gle­ich­baren Per­so­n­en als Geschäfts­führern, Prokuris­ten oder anderen lei­t­en­den Angestell­ten obliegen. Aus­re­ichend ist indes schon die Möglichkeit zur Ausübung von Gesellschafter­recht­en, die wenig­stens den

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