Die verzögerte Registereintragung einer Organschaft — und ihre steuerlichen Folgen

Wird eine kör­per­schaft­s­teuer­rechtliche Organ­schaft infolge ein­er verzögerten Ein­tra­gung des Gewinnabführungsver­trags in das Han­del­sreg­is­ter erst in dem auf das Jahr der Han­del­sreg­is­ter­an­mel­dung fol­gen­den Jahr steuer­lich wirk­sam, liegt darin keine sach­liche Unbil­ligkeit. Das gilt auch, wenn die verzögerte Ein­tra­gung auf einem Fehlver­hal­ten ein­er anderen Behörde, etwa des Reg­is­terg­erichts, beruhen sollte. In dem

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Verlustübernahmevereinbarungen — und die Änderung des Aktienrechts

Eine kör­per­schaft­s­teuer­rechtliche Organ­schaft mit ein­er GmbH als Organge­sellschaft set­zt nach § 17 Satz 2 Nr. 2 KStG a.F. voraus, dass aus­drück­lich die Ver­lustüber­nahme entsprechend § 302 AktG (in allen seinen Bestandteilen und in den jew­eili­gen Regelungs­fas­sun­gen) vere­in­bart wor­den ist. Dieses Vere­in­barungser­forder­nis bezieht sich auch auf solche Regelungs­be­standteile des § 302

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Gewinnabhängige Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter

Die Vere­in­barung von Aus­gle­ich­szahlun­gen des beherrschen­den Unternehmens an einen außen­ste­hen­den Gesellschafter der beherrscht­en Gesellschaft ste­ht der kör­per­schaft­s­teuer­rechtlichen Anerken­nung eines Gewinnabführungsver­trags ent­ge­gen, wenn neben einem bes­timmten Fes­t­be­trag ein zusät­zlich­er Aus­gle­ich gewährt wird, dessen Höhe sich am Ertrag der ver­meintlichen Organge­sellschaft ori­en­tiert und der zu ein­er lediglich anteili­gen Gewinnzurech­nung an den ver­meintlichen

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Insolvenz — und das Ende der Organschaft

Mit der Insol­ven­z­eröff­nung über das Ver­mö­gen des Organträgers endet die Organ­schaft. Unab­hängig von den Ver­hält­nis­sen beim Organträger endet die Organ­schaft jeden­falls mit der Insol­ven­z­eröff­nung bei der Organge­sellschaft. Die Bestel­lung eines Sach­wal­ters im Rah­men der Eigen­ver­wal­tung nach §§ 270 ff. InsO in den Insol­ven­zver­fahren des bish­eri­gen Organträgers und der bish­eri­gen Organge­sellschaft

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Umsatzsteuerrechtliche Organschaft — und die eigenständige Unternehmenstätigkeit des Organträgers

Eine Organ­schaft set­zt u.a. voraus, dass der Organträger eine eigen­ständi­ge Unternehmen­stätigkeit ausübt. Nach ständi­ger Recht­sprechung des Bun­des­fi­nanzhofs set­zt eine Organ­schaft voraus, dass der Organträger eine eigen­ständi­ge Unternehmen­stätigkeit ausübt; die Eigen­schaft als Organträger kann jed­er Unternehmer aus­füllen1; aus dem BFH-Urteil vom 02.12 20152 ergibt sich nichts anderes. Diese Auf­fas­sung wird von

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Organschaft in der Betriebsaufspaltung

Zwis­chen Schwest­erge­sellschaften beste­ht auch unter Berück­sich­ti­gung des Union­srechts keine Organ­schaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG. Der Bun­des­fi­nanzhof hat bere­its entsch­ieden, dass zwis­chen Schwest­erge­sellschaften keine Organ­schaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG beste­ht1. Der Bun­des­fi­nanzhof hält an dieser Recht­sprechung auch unter Berück­sich­ti­gung aller Vor­gaben des Union­srechts

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