Aus­schei­den aus Per­so­nen­ge­sell­schaft gegen Über­tra­gung von Ein­zel­wirt­schafts­gü­tern – und die Buchwertfortführung

Gesell­schaf­ter kön­nen künf­tig wei­ter­ge­hend als bis­her aus ihren Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gewinn­neu­tral und damit ohne Auf­de­ckung stil­ler Reser­ven aus­schei­den. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat, liegt eine sog. gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung in allen Fäl­len der Sach­wert­ab­fin­dung eines aus­schei­den­den Gesell­schaf­ters vor, wenn er die erhal­te­nen Wirt­schafts­gü­ter wei­ter als Betriebs­ver­mö­gen ver­wen­det. So wird eine Buch­wert­fort­füh­rung auch

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Aus­wechs­lung der Mit­un­ter­neh­mer vor der Realteilung

Die vor­he­ri­ge Ein­brin­gung der Antei­le an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft in ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten steht einer Real­tei­lung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft mit Buch­wert­fort­füh­rung nicht ent­ge­gen, wenn an den ande­ren Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ver­mö­gens­mä­ßig nur die Per­so­nen betei­ligt sind, die zuvor auch an der Mit­un­ter­neh­mer­schaft ver­mö­gens­mä­ßig betei­ligt waren. Eine steu­erneu­tra­le Buch­wert­fort­füh­rung ist in die­sem Fall also trotz Aus­wechs­lung der

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Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Rente

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung einer Personengesellschaft

Der Bun­des­fi­nanz­hof erleich­tert die gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung: Eine Real­tei­lung kann auch dann vor­lie­gen, wenn ein Mit­un­ter­neh­mer unter Über­nah­me eines Teil­be­triebs aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft aus­schei­det und die Mit­un­ter­neh­mer­schaft von den ver­blie­be­nen Mit­un­ter­neh­mern fort­ge­setzt wird. Die Teil­be­triebs­über­tra­gung ist grund­sätz­lich auch inso­weit gewinn­neu­tral, als dem über­nom­me­nen Teil­be­trieb vor dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters erheb­li­che liquide

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Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der for­mel­le Bilanzenzusammenhang

Nach der vor Ein­füh­rung der Rege­lun­gen in § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24.03.1999 gel­ten­den Rechts­la­ge kann im Fall der Real­tei­lung mit Buch­wert­fort­füh­rung ein gewinn­wirk­sa­mer Bilan­zie­rungs­feh­ler der real­ge­teil­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs bei den Real­tei­lern berich­tigt wer­den. Der Bilan­z­an­satz für ein in der

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