Schadensersatzansprüche des stillen Gesellschafters — und die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft

Die Anwen­dung der Grund­sätze der fehler­haften Gesellschaft schließt einen Anspruch der Anlegerin/stillen Gesellschaf­terin auf Ersatz von Ver­mö­genss­chä­den, die ihr durch pflichtwidriges Ver­hal­ten der für die Gesellschaft han­del­nden Per­so­n­en im Zusam­men­hang mit ihrem Beitritt zur Gesellschaft ent­standen sind, nicht von vorn­here­in aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sätze der fehler­haften Gesellschaft kann,

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Der einem GmbH-Gesellschafter gleichstellte stille Gesellschafter

Ein stiller Gesellschafter, der nach den Bes­tim­mungen des stillen Gesellschaftsver­trages zwar nicht am Ver­mö­gen, wohl aber ganz über­wiegend, näm­lich zu 95 %, am Gewinn und Ver­lust der Schuld­ner­in beteiligt ist und die Möglichkeit hat, auf­grund der ihm von den Gesellschaftern erteil­ten Voll­macht und ein­er geset­zlichen Vertre­tungs­macht die Rechte der Gesellschafter

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Außerordentliche Kündigung einer stillen Gesellschaft

Nach der ständi­gen Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs set­zt das — unentziehbare — Recht zur außeror­dentlichen Kündi­gung voraus, dass dem Kündi­gen­den nach Lage des Fall­es eine Fort­set­zung der Gesellschaft bis zum Ver­tragsende oder zum näch­sten ordentlichen Kündi­gung­ster­min nicht zuge­mutet wer­den kann, weil das Ver­trauensver­hält­nis zwis­chen den Gesellschaftern grundle­gend gestört oder ein gedeih­lich­es

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Verlustübernahme eines stillen Gesellschafters — und die gewerbesteuerliche Hinzurechnung

Die Betrags­gren­ze für die Hinzurech­nung (§ 8 Nr. 1 Gew­StG 2002 i.d.F. des UntStRe­fG 2008) von 100.000 EUR ist im Fall ein­er neg­a­tiv­en Summe der hinzuzurech­nen­den Finanzierungsan­teile nicht spiegel­bildlich anzuwen­den. Lautet daher die Summe der Einzel­hinzurech­nungs­be­träge auf einen Betrag zwis­chen ./. 1 € und ./. 100.000 €, dann ist ein

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Auflösung einer mehrgliedrigen stillen Innengesellschaft

Die Auflö­sung der stillen Gesellschaft, die als bloße Innenge­sellschaft über kein gesamthän­derisch gebun­denes Gesellschaftsver­mö­gen ver­fügt, führt grund­sät­zlich zu deren sofor­tiger Beendi­gung. Dies gilt in gle­ich­er Weise für eine mehrgliedrige stille Gesellschaft, die als sog. “Innen-KG” aus­gestal­tet ist, jeden­falls dann, wenn nur die Auflö­sung der stillen Gesellschaft beschlossen wor­den ist. Der

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