Vorsteuerabzug - und das Umsatzsteuerkarussell

Vorsteuerabzug — und das Umsatzsteuerkarussell

Der Vors­teuer­abzug ist zu ver­sagen, wenn der Empfänger der Liefer­ung hätte erken­nen müssen, dass er sich mit den Erwer­ben an einem Umsatz beteiligte, der in eine Mehrw­ert­s­teuer­hin­terziehung ein­be­zo­gen war. Das Finanzgericht Baden-Würt­tem­berg bewegt sich damit im Rah­men der Recht­sprechung des Gericht­shofs der Europäis­chen Union, der in Fällen des Miss­brauchs eben­falls

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Umsatzsteuerhinterziehung durch Ketten- und Karussellgeschäfte - und die Strafzumessung

Umsatzsteuerhinterziehung durch Ketten- und Karussellgeschäfte — und die Strafzumessung

In Fällen fin­giert­er Ket­ten- oder Karus­sellgeschäfte, die auf die Hin­terziehung von Steuern angelegt sind, ist nach der Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs der Strafzumes­sung der aus dem Gesamt­sys­tem erwach­sene delik­tis­che Schaden als ver­schuldete Auswirkung der Tat zugrunde zu leg­en, soweit dem jew­eili­gen Beteiligten die Struk­tur und die Funk­tion­sweise des Gesamt­sys­tems bekan­nt ist1.

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Umsatzsteuerkarussell - und die Steuerhinterziehung des Missing Trader

Umsatzsteuerkarussell — und die Steuerhinterziehung des Missing Trader

Eine Umsatzs­teuer­frei­heit innerge­mein­schaftlich­er Liefer­un­gen kommt nur in Betra­cht, wenn die Voraus­set­zun­gen des § 6a Abs. 1 UStG vor­liegen. Danach ist es u.a. erforder­lich, dass der Abnehmer ein Unternehmer ist, der den Gegen­stand der Liefer­ung für sein Unternehmen erwor­ben hat. Dies ist bei einem Umsatzs­teuerkarus­sell nicht der Fall. Die Fir­ma, die

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