Die nicht ausgestellte Rechnung

Führt der Unternehmer eine Liefer­ung oder eine son­stige Leis­tung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG aus, ist er gemäß § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 UStG verpflichtet, inner­halb von sechs Monat­en nach Aus­führung der Leis­tung eine Rech­nung (§ 14 Abs. 1, 4 UStG) auszustellen,

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Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

Im Insol­ven­zver­fahren ein­er KG, die ihre Tätigkeit bere­its vor Insol­ven­z­eröff­nung eingestellt hat­te, ist über den Vors­teuer­abzug aus der Rech­nung des Insol­ven­zver­wal­ters nach der früheren Unternehmen­stätigkeit der KG zu entschei­den. Der Insol­ven­zver­wal­ter hat seine Leis­tung erst mit der Aufhe­bung des Insol­ven­zver­fahrens erbracht. Ein Vors­teuer­abzug bere­its im Insol­ven­zver­fahren kommt daher nur nach

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Gebührenbescheid zur Tierkörperbeseitigung — und der unberechtigte Umsatzsteuerausweis

Ein nicht unternehmerisch tätiger öffentlich-rechtlich­er Zweck­ver­band zur Tierkör­perbe­sei­t­i­gung weist i.S. des § 14c Abs. 2 Sätze 1 und 2 UStG unberechtigt Umsatzs­teuer geson­dert aus, wenn er in seinen Gebührenbeschei­den über die Tierkör­perbe­sei­t­i­gung als Teil der Entsorgungs­ge­bühr ein Net­toentsorgungsent­gelt neb­st darauf ent­fal­l­en­dem Steuer­be­trag angibt. Ein öffentlich-rechtlich­er Zweck­ver­band zur Tierkör­perbe­sei­t­i­gung han­delt hin­sichtlich

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Organschaft zwischen Schwestergesellschaften — und die finanzielle Eingliederung

Die gewerbliche oder beru­fliche Tätigkeit wird nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG nicht selb­ständig aus­geübt, wenn eine juris­tis­che Per­son nach dem Gesamt­bild der tat­säch­lichen Ver­hält­nisse finanziell, wirtschaftlich und organ­isatorisch in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist (Organ­schaft). Die Wirkun­gen der Organ­schaft sind auf Innen­leis­tun­gen zwis­chen den

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Steuerhinterziehung — und die angemeldete Umsatzsteuervergütung

Tater­folg der Steuer­hin­terziehung gemäß § 370 Abs. 1 AO ist – im Gegen­satz zum Verge­hen der gewerbs- oder ban­den­mäßi­gen Schädi­gung des Umsatzs­teuer­aufkom­mens gemäß § 26c UStG – nicht die Nich­t­en­trich­tung geschulde­ter Umsatzs­teuer. Vielmehr beste­ht er im Verkürzen von Steuern oder im Erlan­gen nicht gerecht­fer­tigter Steuer­vorteile für sich oder einen anderen.

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