Die unrichtige Bilanz - und die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

Die unrichtige Bilanz — und die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

Zwis­chen ein­er Heilung des Hauptver­samm­lungs­beschlusses nach § 242 AktG und der Heilung eines Jahresab­schlusses nach § 256 Abs. 6 AktG ist zu unter­schei­den. Die Nichtigkeit ein­er dem Kap­i­taler­höhungs­beschluss aus Gesellschaftsmit­teln zugrunde gelegten, mit einem uneingeschränk­ten Bestä­ti­gungsver­merk verse­henen Jahres­bi­lanz (§ 209 Abs. 1 AktG) oder ein­er Erhöhungs­bi­lanz (§ 209 Abs. 2

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Die Haftung des Treuhandkommanditisten - und die Aufklärungspflichten gegenüber neuen Anlegern

Die Haftung des Treuhandkommanditisten — und die Aufklärungspflichten gegenüber neuen Anlegern

Bei ein­er Pub­likumsper­so­n­enge­sellschaft haftet ein mit ein­er eige­nen Kap­i­talein­lage beteiligter Treuhand­kom­man­di­tist wegen der Ver­let­zung von Aufk­lärungspflicht­en bei der Anbah­nung des Auf­nah­mev­er­trags nicht nur gegenüber nach ihm ein­tre­tenden Treuge­bern, son­dern auch gegenüber nach ihm ein­tre­tenden Direk­tkom­man­di­tis­ten. Die Treuhand­kom­man­di­tistin ist allerd­ings als Beteili­gungsver­wal­terin oder als Ein­zahlungstreuhän­derin nicht verpflichtet, einem Anleger für seine

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Aktienoptionsprogramme im Jahresabschluss

Aktienoptionsprogramme im Jahresabschluss

Eine Aktienge­sellschaft kann Rück­stel­lun­gen für Verbindlichkeit­en aus einem Aktienop­tion­spro­gramm zugun­sten von lei­t­en­den Mitar­beit­ern nicht bilden, wenn die Optio­nen nur aus­geübt wer­den kön­nen, falls der Verkehr­swert der Aktien zum Ausübungszeit­punkt einen bes­timmten Betrag (hier: 10 % des Ausübung­spreis­es) über­steigt und/oder wenn das Ausübungsrecht davon abhängt, dass es in der Zukun­ft zu

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Das von der GmbH abgesicherte Bankdarlehen für den Gesellschafter

Das von der GmbH abgesicherte Bankdarlehen für den Gesellschafter

Eine ver­botene Auszahlung im Sinn von § 30 Abs. 1 Satz 1 Gmb­HG zu Las­ten des zur Erhal­tung des Stammkap­i­tals erforder­lichen Ver­mö­gens liegt mit der Bestel­lung ein­er dinglichen Sicher­heit für einen Dar­lehen­srück­zahlungsanspruch eines Sicherungsnehmers gegen den Gesellschafter vor, wenn der Gesellschafter nicht voraus­sichtlich zur Rück­zahlung in der Lage ist und

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Fristlose Kündigung einer Verbandsgeschäftsführerin - wegen illoyalen Verhaltens

Fristlose Kündigung einer Verbandsgeschäftsführerin — wegen illoyalen Verhaltens

Betreibt die Geschäfts­führerin eines Vere­ins auf intri­g­ante Weise ziel­gerichtet die Abwahl des Vere­insvor­sitzen­den, kann dies die außeror­dentliche Kündi­gung ihres Arbeitsver­hält­niss­es recht­fer­ti­gen. Durch ein solch illoyales Ver­hal­ten wird die für eine weit­ere Zusam­me­nar­beit erforder­liche Ver­trauens­ba­sis zer­stört und der Betrieb­s­friede erhe­blich gestört. In dem hier vom Bun­de­sar­beits­gericht entsch­iede­nen Fall war die Arbeit­nehmerin

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Aufklärungspflichten der Geschäftsführer - in der Fondsgesellschaft GmbH & Co. KG

Aufklärungspflichten der Geschäftsführer — in der Fondsgesellschaft GmbH & Co. KG

Geschäfts­führer eine Fonds­ge­sellschaft sind gegenüber ihren Anlegern (Gesellschaftern) zur Aufk­lärung über die den Gesellschafts- und den Gesellschafter­ver­mö­gen in der Ver­gan­gen­heit zuge­fügten erhe­blichen Ver­mö­gen­snachteile verpflichtet. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Strafver­fahren wäre bei ein­er auf ver­schiedene – vom Landgericht näher dargestellte – Weisen möglich­er Infor­ma­tion der Anleger über die Ver­mö­genss­chädi­gun­gen

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