Beschlussanfechtung durch einen insolventen GmbH-Gesellschafter

Beschlussanfechtung durch einen insolventen GmbH-Gesellschafter

Die Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens über das Ver­mö­gen eines GmbH-Gesellschafters führt regelmäßig zur Unter­brechung eines Beschlussmän­gel­rechtsstre­its des Gesellschafters. Dies gilt auch für den Fall, dass Beschlüsse zur Abberu­fung des (später insol­ven­ten) Gesellschafters als Geschäfts­führers und zur Einziehung seines Geschäft­san­teils ange­focht­en wer­den. In einem solchen Fall ist der Rechtsstre­it durch die Eröff­nung

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Insolvenz - und das Ende der Organschaft

Insolvenz — und das Ende der Organschaft

Mit der Insol­ven­z­eröff­nung über das Ver­mö­gen des Organträgers endet die Organ­schaft. Unab­hängig von den Ver­hält­nis­sen beim Organträger endet die Organ­schaft jeden­falls mit der Insol­ven­z­eröff­nung bei der Organge­sellschaft. Die Bestel­lung eines Sach­wal­ters im Rah­men der Eigen­ver­wal­tung nach §§ 270 ff. InsO in den Insol­ven­zver­fahren des bish­eri­gen Organträgers und der bish­eri­gen Organge­sellschaft

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Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

Im Insol­ven­zver­fahren ein­er KG, die ihre Tätigkeit bere­its vor Insol­ven­z­eröff­nung eingestellt hat­te, ist über den Vors­teuer­abzug aus der Rech­nung des Insol­ven­zver­wal­ters nach der früheren Unternehmen­stätigkeit der KG zu entschei­den. Der Insol­ven­zver­wal­ter hat seine Leis­tung erst mit der Aufhe­bung des Insol­ven­zver­fahrens erbracht. Ein Vors­teuer­abzug bere­its im Insol­ven­zver­fahren kommt daher nur nach

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Umsatzsteuerschulden,  Insolvenzanfechtung - und die Geschäftsführerhaftung

Umsatzsteuerschulden, Insolvenzanfechtung — und die Geschäftsführerhaftung

Durch die zumin­d­est grob fahrläs­sige Pflichtver­let­zung der Nich­t­en­trich­tung fäl­liger Umsatzs­teuern in Höhe der Haf­tungsquote haben die Geschäfts­führer (hier: der Kom­­ple­­men­tär-GmbH ein­er GmbH & Co. KG) eine Ursache für den Ein­tritt des Steuer­schadens geset­zt, der nicht ent­fällt, weil die geleis­teten Zahlun­gen tat­säch­lich ange­focht­en wor­den sind bzw. weil zumin­d­est hin­sichtlich der unterbliebe­nen

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Der starke vorläufige Insolvenzverwalter - und die zweifache Berichtigung der Umsatzsteuer

Der starke vorläufige Insolvenzverwalter — und die zweifache Berichtigung der Umsatzsteuer

Bestellt das Insol­ven­zgericht einen sog. starken vor­läu­fi­gen Insol­ven­zver­wal­ter, ist der Steuer­be­trag für die steuerpflichti­gen Leis­tun­gen, die der Unternehmer bis zur Ver­wal­terbestel­lung erbracht hat, nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG wegen Unein­bringlichkeit zu berichti­gen (erste Berich­ti­gung). Eine nach­fol­gende Vere­in­nah­mung des Ent­gelts durch den sog. starken vor­läu­fi­gen Insol­ven­zver­wal­ter

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Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Nachlassinsolvenzverwalters

Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Nachlassinsolvenzverwalters

Dient ein Insol­ven­zver­fahren über einen Nach­lass sowohl der Befriedi­gung von Verbindlichkeit­en des vor­mals als Unternehmer zum Vors­teuer­abzug berechtigten Erblassers wie auch der Befriedi­gung von dessen Pri­vatverbindlichkeit­en, ist der Gesamtrecht­snach­fol­ger aus den Leis­tun­gen des Insol­ven­zver­wal­ters grund­sät­zlich im Ver­hält­nis der unternehmerischen zu den pri­vat­en Verbindlichkeit­en, die im Nach­lassin­sol­ven­zver­fahren jew­eils als Insol­ven­z­forderun­gen gel­tend

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