Ein­zie­hung eines GmbH-Anteils

Die Ein­zie­hung eines GmbH-Geschäfts­an­teils ist nur zuläs­sig, wenn die auf den ein­zu­zie­hen­den Geschäfts­an­teil zu erbrin­gen­de Ein­la­geleis­tung voll erbracht ist [1].

Ein­zie­hung eines GmbH-Anteils

Das ergibt sich aus § 19 Abs. 2 Satz 1 GmbHG. Danach darf der Gesell­schaf­ter von sei­ner Pflicht zur Leis­tung der Ein­la­ge nicht befreit wer­den. Das wür­de aber gesche­hen, wenn ein Geschäfts­an­teil, auf den die Ein­la­ge noch nicht ein­ge­zahlt ist, ein­ge­zo­gen wür­de [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Ver­sä, umnis­ur­teil vom 2. Dezem­ber 2014 – II ZR 322/​13

  1. BGH, Urteil vom 01.04.1953 – II ZR 235/​52, BGHZ 9, 157, 168 f.[]
  2. Ulmer/​Habersack in Ulmer/​Habersack/​Löbbe, GmbHG, 2. Aufl., § 34 Rn.19; Fas­trich in Baumbach/​Hueck, GmbHG, 20. Aufl., § 34 Rn. 11[]