Wertaufholungsverpflichtung — nach der Einbringung von Betriebsvermögen

Eine gewin­ner­höhende Wer­taufhol­ung ist auch dann vorzunehmen, wenn nach ein­er auss­chüt­tungs­be­d­ingten Teil­w­ertab­schrei­bung von GmbH-Anteilen diese später wieder werthaltig wer­den, weil der GmbH durch einen begün­stigten Ein­bringungsvor­gang (§ 20 Umw­StG 1995) neues Betrieb­sver­mö­gen zuge­führt wird. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG

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Vom Einzelunternehmen zur GmbH — und die Aktien im Betriebsvermögen

Für den Fall, dass im Betrieb­sver­mö­gen gehal­tene Aktien nicht bere­its vor der Umwand­lung ent­nom­men wur­den, ist zu beacht­en, dass § 20 Umw­StG 1995 die Ein­bringung aller wesentlichen Betrieb­s­grund­la­gen voraus­set­zt1. In diesem Fall kommt es damit entschei­dend auf die funk­tionale Wesentlichkeit der Aktien für den Betrieb zum Umwand­lungszeit­punkt an; die Höhe

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Rückstellungen für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen — und die Einheitsbewertung

Der von Baus­parkassen gebildete “Fonds zur baus­partech­nis­chen Absicherung” war bei der Ein­heits­be­w­er­tung des Betrieb­sver­mö­gens nicht abziehbar. Gemäß § 95 Abs. 1 Satz 1 BewG a.F. umfasst das Betrieb­sver­mö­gen bew­er­tungsrechtlich alle Teile eines Gewer­be­be­triebs i.S. des § 15 Abs. 1 und 2 EStG, die bei der steuer­lichen Gewin­ner­mit­tlung zum Betrieb­sver­mö­gen gehören;

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Einbringung eines Einzelunternehmens — und die Überentnahmen

Bringt ein Einzelun­ternehmer seinen Betrieb zum Buch­w­ert in eine Per­so­n­enge­sellschaft ein, gehen die in dem Einzelun­ternehmen ent­stande­nen Über- oder Unter­ent­nah­men auf die Per­so­n­enge­sellschaft über und sind vor dem Ein­brin­gen­den fortzuführen. Die in dem Einzelun­ternehmen ent­stande­nen Über­ent­nah­men sind nach der Buch­w­ertein­bringung des Betriebs in die Per­so­n­enge­sellschaft fortzuführen. Eine Ent­nahme bzw. eine

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Die Betriebsaufspaltung in der Insolvenz der Betriebs-Gesellschaft

Nach Weg­fall des Eigenkap­i­taler­satzrechts beste­ht kein Anspruch des Insol­ven­zver­wal­ters auf unent­geltliche Nutzung von Betrieb­san­la­gen, die der Gesellschafter sein­er Gesellschaft ver­mi­etet hat. Eine Aus­son­derungssperre kann in der Insol­venz ein­er Gesellschaft auch gegenüber einem mit­tel­baren Gesellschafter gel­tend gemacht wer­den. Das hier­für zu entrich­t­ende Nutzungsent­gelt bemisst sich nach dem Durch­schnitt des im let­zten

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