Ausscheiden aus Personengesellschaft gegen Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern — und die Buchwertfortführung

Gesellschafter kön­nen kün­ftig weit­erge­hend als bish­er aus ihren Per­so­n­enge­sellschaften gewinnneu­tral und damit ohne Aufdeck­ung stiller Reser­ven auss­chei­den. Wie der Bun­des­fi­nanzhof entsch­ieden hat, liegt eine sog. gewinnneu­trale Real­teilung in allen Fällen der Sach­w­ertabfind­ung eines auss­chei­den­den Gesellschafters vor, wenn er die erhal­te­nen Wirtschafts­güter weit­er als Betrieb­sver­mö­gen ver­wen­det. So wird eine Buch­w­ert­fort­führung auch

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Verstöße gegen Form, Frist und Inhalt der Einberufung einer Gesellschafterversammlung

Ver­stöße gegen Form, Frist und Inhalt der Ein­beru­fung ein­er Gesellschafter­ver­samm­lung kön­nen bei Per­so­n­enge­sellschaften zur Nichtigkeit des Beschlusses führen, wenn der mit den gesellschaftsver­traglichen oder geset­zlichen Ladungs­bes­tim­mungen ver­fol­gte Zweck, dem einzel­nen Gesellschafter die Vor­bere­itung auf die Tage­sor­d­nungspunk­te und die Teil­nahme an der Ver­samm­lung zu ermöglichen, vere­it­elt wird. Der Ein­ladungs­man­gel führt aber

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Geschäftsveräußerung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung — und die umsatzsteuerliche Organschaft

Überträgt ein Einzelun­ternehmer sein Unternehmensver­mö­gen mit Aus­nahme des Anlagev­er­mö­gens auf eine KG, die seine bish­erige Unternehmen­stätigkeit fort­set­zt und das Anlagev­er­mö­gen auf eine Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts (GbR), die das Anlagev­er­mö­gen ihrem Gesellschaft­szweck entsprechend der KG unent­geltlich zur Ver­fü­gung stellt, liegt nur im Ver­hält­nis zur KG, nicht aber auch zur GbR eine

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Personengesellschaften — und das Ende der sachlichen Gewerbesteuerpflicht

Bei ein­er Per­so­n­enge­sellschaft endet die sach­liche Steuerpflicht i.S. des § 2 Abs. 1 Gew­StG (Steuerge­gen­stand) und damit die Unternehmen­si­d­en­tität spätestens, wenn im bish­eri­gen Betrieb jede wer­bende Tätigkeit dauer­haft eingestellt wird (Betrieb­se­in­stel­lung oder Betrieb­s­beendi­gung). Die sach­liche Steuerpflicht endet mit der dauer­haften Ein­stel­lung der wer­ben­den Tätigkeit1. Der (näm­liche) Betrieb ist noch nicht

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Atypisch stille Beteiligung an einer Personengesellschaft — und die Gewerbesteuer

Betreibt eine Per­so­n­enge­sellschaft als Inhab­er eines Han­dels­gewerbes, an dem sich ein ander­er atyp­isch still beteiligt, ein gewerblich­es Unternehmen i.S. des § 15 EStG, unter­hält sowohl die atyp­isch stille Gesellschaft, der dieses Unternehmen für die Dauer ihres Beste­hens zuge­ord­net wird, als auch die Per­so­n­enge­sellschaft jew­eils einen selb­ständi­gen Gewer­be­be­trieb. Der Inhab­er des

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Kapitalgesellschaft -> Personengesellschaft -> Schwesterpersonengesellschaft

Der Gewerbesteuer unter­liegen inner­halb der Fünf-Jahres-Frist die Gewinne aus ein­er oder mehreren Veräußerun­gen ein­er der in § 18 Abs. 4 Sätze 1 und 2 Umw­StG genan­nten Sachge­samtheit­en, soweit hierin stille Reser­ven enthal­ten sind, die dem von der Kap­i­talge­sellschaft zur Per­so­n­enge­sellschaft überge­gan­genen Betrieb­sver­mö­gen zuzuord­nen sind. Der Gewerbesteuer unter­liegt damit auch der

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