Belegnachweis bei der Ausfuhrlieferung — und die Nenne der Gattungsbezeichnung

Nach ständi­ger Recht­sprechung des BFH muss die Rech­nung Angaben tat­säch­lich­er Art enthal­ten, welche eine ein­deutige und leicht “nach­prüf­bare Fest­stel­lung” der abgerech­neten Leis­tung ermöglichen1 und eine mehrfache Abrech­nung der Leis­tung in ein­er anderen Rech­nung auss­chließen2.

Belegnachweis bei der Ausfuhrlieferung — und die Nenne der Gattungsbezeichnung

Was zur Erfül­lung dieser Voraus­set­zung erforder­lich ist, richtet sich nach den Umstän­den des Einzelfalls3.

Es ergibt sich nicht ein­deutig und leicht nach­prüf­bar, welche Gegen­stände aus­ge­führt wor­den sind, wenn die sowohl in den Ein­heitspa­pieren als auch in den dazuge­höri­gen Rech­nun­gen ver­wen­de­ten Beze­ich­nun­gen zu all­ge­mein sind, um beurteilen zu kön­nen, welche konkreten Gegen­stände aus­ge­führt wer­den soll­ten.

Bun­des­fi­nanzhof, Beschluss vom 29. März 2016 — XI B 77/15

  1. vgl. z.B. BFH, Urteil vom 16.01.2014 — V R 28/13, BFHE 244, 126, BSt­Bl II 2014, 867, Rz 12 []
  2. vgl. z.B. BFH, Urteil vom 15.05.2012 — XI R 32/10, BFH/NV 2012, 1836, Rz 43 []
  3. z.B. BFH, Urteil in BFHE 244, 126, BSt­Bl II 2014, 867, Rz 12, m.w.N. []