Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid – und die Steu­er­hin­ter­zie­hung

In einem unrich­ti­gen Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid kann ein nicht gerecht­fer­tig­ter Steu­er­vor­tei­le im Sin­ne des § 370 Abs. 1 AO lie­gen.

Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid – und die Steu­er­hin­ter­zie­hung

Ein unrich­ti­ger Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid stellt eben­so wie ein unrich­ti­ger Fest­stel­lungs­be­scheid zur ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung des Gewinns nach § 180 AO [1] und die Fest­stel­lung eines zu hohen vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG [2] nicht gerecht­fer­tig­te Steu­er­vor­tei­le im Sin­ne des § 370 Abs. 1 AO dar.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. Juli 2016 – 1 StR 132/​16

  1. BGH, Beschluss vom 22.11.2012 – 1 StR 537/​12, BGHSt 58, 50[]
  2. BGH, Beschluss vom 02.11.2010 – 1 StR 544/​09, NZWiSt 2012, 75[]